Häufige Fragen

Abrechnung

Kostenübernahme durch die PKV (Private Krankenversicherung) bzw. durch die Beihilfe?

Die Kosten die bei der Erstvorstellung anfallen, werden von der PKV (Private Krankenversicherung) übernommen. Ein Untersuchungstermin bei der Erstvorstellung wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bis zum 3,5fachen Faktor (mit entsprechender Begründung) abgerechnet.

Als Selbstzahler kommen Kosten zwischen 80 Euro und 140 Euro auf Sie zu.

Sollte eine Operation geplant sein, werden die Kosten durch die PKVen, Zusatzversicherungen aber auch den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

Wenn ein Kostenvoranschlag notwendig ist, unterstützen wir Sie selbstverständlich entsprechend.

Kostenübernahme durch die Berufsgenossenschaft?

Die Kosten für die ambulante Vorstellung werden in der Regel von der BG (Berufsgenossenschaft) anteilig übernommen.

Wenn eine Operation nötig ist, wird eine gesonderte Anfrage an die BG gestellt. Zudem erfolgt die Vorstellung in unserer BG-Sprechstunde in der Raphaelsklinik.

Ich habe eine private Zusatzversicherung. Was muss ich bezahlen?

Die Kosten der ambulanten Vorstellung in unserer Praxis werden nicht von der Privaten Zusatzversicherung übernommen.

Im Falle eines operativen Eingriffes werden die Kosten in der Regel übernommen. Da es jedoch eine Vielzahl von individuellen Verträgen gibt, sollten Sie im Vorfeld prüfen wie sich Ihre Versicherungsleistungen darstellen (2 oder 1 Bett, Chefarztbehandlung usw.).

Wie erfolgt die Abrechung?

Die Rechnung der Klinik wird über die Verrechnungsstelle an den Patienten gesendet. Bitte reichen Sie diese dann bei Ihrer PKV (Private Krankenversicherung) bzw. Beihilfe ein. Unser Arzthonorar wird unabhängig von der Klinikrechnung über eine externe Verrechnungsstelle (Medas) erstellt und an Sie verschickt. Bitte reichen Sie auch diese Rechnung bei Ihrer PKV bzw. Beihilfe ein.

Für Patienten aus dem Ausland ist zu beachten, dass die Rechnungen der einzelnen Abteilungen direkt am Entlassungstag in bar zu begleichen sind. 

Ich bin kassenversichert, kann ich mich trotzdem im OPPK behandeln lassen?

Ja. Sie sind dann Selbstzahler und erhalten eine Rechung nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte), dies entspricht der Rechnung für Privatpatienten.

Sollte eine Operation notwendig sein, werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.

Operation

Wie sieht die Nachbehandlung nach meiner Operation aus?

Sie erhalten nach der Operation ein genaues Nachbehandlungsschema. Hier werden die verschiedenen Phasen der Nachbehandlung genau erläutert und Behandlungsvorschläge an Ihre Physiotherapeuten ausgesprochen.

Wann beginnt die Anschlussheilbehandlung?

Nur nach Einsatz eines künstlichen Schultergelenkes kann eine Anschlußheilbehandlung geplant werden. Diese Maßnahme würde ab der fünften Wochen nach der Operation beginnen.

Eine stationäre Reha kann erst nach Anordnung und Rücksprache durch den Operateur beantragt werden.

Die Antragstellung sowie Reservierung einer Reha-Einrichtung erfolgt durch die Sozialarbeiter der Raphalsklinik. 

Darf ich nach der OP Auto fahren?

Nein, da Sie nach der Entlassung in der Regel eine Armschlinge bzw. eine Schulter-Arm-Orthese tragen.

Sie sollten Ihre Abreise frühzeitig organisieren.

Was mache ich bei einem Notfall?

Die Praxis ist von Montag bis Donnerstag von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Freitags von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Telefonnummer 0251 - 53 95 96-0.

Die Notfallambulanz der Raphaelsklinik ist 24 Stunden geöffnet. Telefonnummer 0251 - 5007-0. Dort ist immer ein unfallchirurgischer/orthopädischer Kollege zu erreichen. Bei einem Notfall einer unserer Patienten informiert dieser Prof. Dr. Steinbeck, Dr. Witt oder Dr. Holschen telefonisch.

Klinikaufenthalt

Gibt es eine Übernachtungsmöglichkeiten für Begleitpersonen?

Eine Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige besteht im Krankenhaus nicht. Ausnahmen sind jedoch möglich, z.B. als ein Elternteil eines behinderten Kindes.

Alternativ können wir Ihnen folgende Hotels in sehr naher Umgebung (max. fünf Gehminuten) der Klinik empfehlen:

Was muss ich alles für den Klinikaufenthalt mitbringen?

Um Ihren Aufenthalt in der Klinik so angehem wie möglich zu gestalten, sollten Sie bequeme Kleidung sowie Ihre persönlichen Hygieneartikel mitbringen. Das Oberteil der Kleidung sollte weit und einfach zu knöpfen sein.

Bitte bringen Sie all Ihre Tabletten und Medikamente inkl. Verpackung und Etikett mit. Falls bei Ihnen allergische Reaktionen bekannt sind, benötigen der behandelnde Arzt und der Anästhesist eine Auflistung der Stoffe, auf die Sie besonders empfindlich reagieren, insbesondere Antibiotika bzw. bekannte allergische Reaktionen.

Kofferpackliste:

  • Hygieneartikel
  • Nachtwäsche
  • Bequeme Oberbekleidung, welche einfach zu knöpfen ist
  • Schuhe mit sicherem Halt, die einfach (einhändig) anzuziehen sind
  • Dicke Socken
  • Warme Bekleidung für kühle Tage
  • Krankenversicherungskarte & Krankenhauseinweisungsschein
  • Spezielle Hilfsmittel (z.B. Gehhilfen, falls benötigt)
  • etwas Bargeld für persönliche Angelegenheiten
    (keine größeren Geldbeträge, Schmuck und/oder andere Wertsachen, da keine Haftung durch Klinik bei Verlust.)

Medizinische Unterlagen (falls vorhanden):

  • Röntgenbilder
  • CT- & MRT-Bilder
  • aktuelle medizinische Befunde, Arztbriefe, EKG, Labor, etc.
  • Name & Anschrift Ihres Hausarztes
  • Rentenversicherungsträger und Ihre Rentenversicherungsnummer

Medikamente:

Aktueller Verordnungsplan und die von Ihnen eingenommene Medikamente einschließlich Augentropfen, Insulin-Pen, Bronchien-Spray etc.

Was muss ich vor dem Eingriff beachten?

Bitte melden Sie sich zum entsprechenden Termin und Uhrzeit an der Aufnahme der Raphaelsklinik. Für die genaue Uhrzeit rufen Sie bitte am Vortag der Aufnahme in der Praxis (0251 - 53 95 96-0) an. Wenn Ihre OP an einem Montag geplant ist, melden Sie sich bitte am Freitag davor.

Die Ergebnisse aller Untersuchungen (auch Befunde und Aufnahmen von Fremduntersuchungen), einschließlich Röntgenbilder, CT- und Kernspinbilder bringen Sie bitte mit.

Spezielle Medikamente, die Sie auf Verordnung Ihres Arztes einnehmen müssen, bitten wir mitzubringen. Im Falle von Allergien halten Sie Ihren Allergiepass bereit.

Eine Woche vor dem geplanten Eingriff dürfen folgende Medikamente nicht mehr eingenommen werden: Metformin (z.B. Glucophage) drei Tage vor der Operation absetzen, Phenprocoumon, Wafarin, Ticlopidin, Dipyridamol, Trapidil, Clopidogrel (z.B. Marcumar, Coumadin, Tiklyd, Persantin, Rocornal, Plavix, Iscover).

Die Einnahme spezieller Medikamente sollten Sie gesondert mit Ihrem Hausarzt besprechen.

Melden Sie uns bitte unverzüglich fieberhafte Erkrankungen, Allergien oder auftretende Hauterkrankungen. Auch eitrige Entzündungen in der Nähe des Operationsgebietes gehören dazu.

Bei Minderjährigen ist für die vorgesehene Operation die schriftliche Einwilligung der Eltern bzw. des Erziehungsberechtigten erforderlich. Wir bitten daher auch um stetige Begleitung durch einen Elternteil.

Was muss ich tun, wenn ich den Termin nicht wahrnehmen kann?

Sollten Sie den Operationstermin nicht einhalten können, bitten wir Sie, spätestens eine Woche vorher telefonisch unter folgenden Rufnummer 0251 - 53 95 96-0 abzusagen.

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